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| Lernangebot DVD EZA |
50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz mehr als Hilfe
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Seit einem halben Jahrhundert engagiert sich die Schweiz gegen Armut und für bessere Lebensperspektiven in der Welt; 2011 wird die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA 50 Jahre alt. Für Schulklassen und Schulen hat die DEZA anlässlich dieses Jubiläums diverse spannende Angebote aufgebaut. | ||||
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Vortragsmodule für Schulklassen der Sekundarstufen I und II Zu ihrem 50. Geburtstag macht die DEZA Schulklassen ein besonderes Angebot: Vertreter/-innen der DEZA und einer ausgewählten NGO kommen zu Ihnen in die Schule und erläutern anhand eines aktuellen Themas wie Wasser, Ernährung, Gesundheit oder Globalisierung die Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei vermitteln sie den Schüler/-innen auch einen konkreten Einblick in den Arbeitsalltag 'im Feld'. Die Besuche werden im September und Oktober stattfinden. Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2011 Weitere Informationen und Anmeldung Vorankündigung Das von der Stiftung Bildung und Entwicklung erarbeitete Lehrmittel will bei Schülerinnen und Schülern ab Sekundarstufe I das Interesse für die Kernanliegen der Entwicklungszusammenarbeit wecken. Sie sollen sie als Teil der Schweizer Aussenbeziehungen im Kontext der Globalisierung erkennen. Das Lehrmittel besteht aus mehreren Unterrichtsmodulen und einer DVD mit sieben Filmen. Das Lehrmittel erscheint im September 2011 Hilfe, Selbsthilfe, Verantwortung: wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit? Die Kompilations-DVD ist ab September erhältlich. Sie enthält folgende Filme: Said, der Latrinenmann In Bougouni, einer mittelgrossen Stadt im Süden Malis, war der sorglose Umgang mit Fäkalien und Abwasser ein ständiges Gesundheitsrisiko. Der Film stellt einen Kleinunternehmer vor, der mit Unterstützung des Hilfswerks Helvetas damit begonnen hat, Latrinen auszupumpen. Er zeigt, wie mit einfachen Massnahmen die Hygiene und damit die Gesundheit der Bevölkerung verbessert werden kann. Fruchtbarer Boden unter den Füssen In Burkina Faso haben Bevölkerungsdruck, Monokulturen, Viehzucht und Abholzung zur Verschlechterung der Bodenqualität geführt. Mit Unterstützung des Hilfswerks Fastenopfer baut nun die Bevölkerung in Gemeinschaftsarbeit kleine Steinmauern. Dadurch bleibt das Regenwasser länger liegen und die fruchtbare Erde wird nicht weggeschwemmt. So werden mit einfachen Mitteln die Lebensbedingungen im ländlichen Raum verbessert. Reis für alle: Laos auf dem Weg zum Selbstversorger Reis ist das Hauptgrundnahrungsmittel von Laos. Die traditionelle Anbauweise konnte bislang die Nachfrage nicht decken, was zu Hungersnöten führte. Die DEZA unterstützt die Entwicklung neuer Reissorten. Der Film besucht eine Bauernfamilie und stellt ein landwirtschaftliches Beratungssystem vor, das Kurse über neue Techniken im Reisanbau durchführt und den Erfahrungsaustausch zwischen Bäuerinnen und Bauern anregt. Bangladesch. Mit Naturkatastrophen leben lernen Im November 2007 brachte der verheerende Zyklon «Sidr» in Bangladesch Tod und Verwüstung. Der Film stellt Menschen vor, deren Lebensgrundlage durch den Zyklon zerstört worden ist, und zeigt, wie das Schweizer Katastrophenhilfecorps arbeitet. Dazu gehören auch langfristige Präventionsmassnahmen, damit die Menschen ihre wirtschaftlichen Errungenschaften nicht regelmässig wieder durch die nächste Katastrophe verlieren. Beyond a Dollar a Day Die Industrieländer haben in den letzten Jahrzehnten viel Entwicklungshilfe geleistet. Trotzdem leben noch immer mehr als eine Milliarde Menschen von weniger als einem Dollar pro Tag. Der Film geht der Frage nach, warum das so ist, und zeigt an drei konkreten Beispielen in Peru, Mosambik und Pakistan, welche zentrale Rolle unternehmerisches Denken und Handeln im Kampf gegen die Armut spielen kann. 50 Jahre DEZA Mehr als Hilfe Der Film bietet einen historischen Überblick über die offizielle Entwicklungszusammenarbeit von der Gründung 1960 bis zur heutigen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Anhand von Archivaufnahmen und Interviews wird der Wandel der Ziele und Ideen der Entwicklungszusammenarbeit vor dem jeweiligen gesellschaftlichen Hintergrund der Epoche aufgezeigt. Der Film scheut sich nicht vor Selbstkritik und beleuchtet den Wandel von der Hilfe zur Zusammenarbeit. 1 $ für 1 Leben (1 $ pour 1 vie) Ein Dollar würde genügen, um von Tropenkrankheiten betroffenen Menschen zu helfen. Doch wurden diese Krankheiten lange vernachlässigt. Der Film begleitet während einem Jahr in verschiedenen Ländern den Kampf derer, die sich dafür einsetzen, dass die Menschen mit kostengünstigen Medikamenten versorgt werden. Ein positives Beispiel für partnerschaftliche und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit über alle Grenzen hinweg. |
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