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Die Kinder von Diyarbakir 
Men on the Bridge 
My Reincarnation 
Live aus Peepli 
Der Wind des Fortschritts 

Tipps im pdf-Format
 

Hinweise auf Filme im Fernsehen

Vom 15. bis 31. Mai 2013

Eine laufend aktualisierte Liste unserer TV-Tipps
Unsere Empfehlungen berücksichtigen folgende TV-Sender: ARTE, Phoenix, 3sat, SRF, ARD, SWR, TSR/RTS, TV5Monde 

Hinweis: Einige TV-Sender können nur digital empfangen werden.

Neu im KinoJetzt im Kino: Wadjda

Die Fachstelle «Filme für eine Welt» zeichnet regelmässig Filme von Interesse auf, welche von verschiedenen TV-Stationen ausgestrahlt werden. Wenn diese sich für Unterricht oder Erwachsenenbildung eignen, werden die entsprechenden Lizenzrechte für den Verleih in der Schweiz erworben.

Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie die TV-Tipps per e-mail erhalten möchten:
film [at] education21.ch 

Donnerstag/Freitag, 16./17. Mai
SRF 1, 00.15 – 01.55

Min dît – Die Kinder von Diyarbakir
Film von Miraz Bezar, Deutschland / Türkei 2009

In den 1990er-Jahren müssen die kurdischen Geschwister Gulistan und Firat mitansehen, wie ihre Eltern von den paramilitärischen Todesschwadronen ermordet werden. Mit Mühe schlagen sich die beiden Kinder in den Strassen der mehrheitlich kurdisch bevölkerten Stadt Diyarbakir durch. Zu ihren neuen Bekanntschaften zählt die Prostituierte Dilan. Mit ihrer Hilfe findet Gulistan den Mörder ihrer Eltern. Sie beschliesst, auf eigene Weise Rache zu nehmen… Mehrfach preisgekröntes Drama

Freitag, 17. Mai
3sat, 21.00 – 21.30

Guten Morgen, Vietnam! Von Ho Chi Minh zur Marktwirtschaft
Dokumentarfilm von Doris Ammon, 2011

Näherin Trinh Hoai Chau hat ein gutes Einkommen – mit Parteiwimpeln und mit Fussball-Trikots. Die Unternehmerin findet den Kapitalismus im Kleinen gut. Zugleich ist sie stramme Parteisoldatin. So wie sie lavieren viele Vietnamesen zwischen Sozialismus und Marktwirtschaft.

Samstag/Sonntag, 18./19. Mai
3sat, 04.25 – 05.50

Men on the Bridge (Köprüdekiler)
Spielfilm von Asli Özge, Türkei/Deutschland/Niederlande 2009

Ohne voneinander zu wissen, kreuzen sich täglich die Lebenswege der unterschied-lichsten Menschen mit ihren eigenen Geschichten, Träumen und Hoffnungen auf der Bosporusbrücke. Bester Film am Internationalen Istanbul Film Festival

Montag, 20. Mai
SRF 1, 10.00 – 11.10

My Reincarnation
Dokumentarfilm von Jennifer Fox, USA/D/Schweiz 2011, Synchronfassung

Chögyal Namkhai Norbu ist ein tibetischer Lehrer des Buddhismus. Jennifer Fox dokumentierte über 20 Jahre lang den Konflikt zwischen ihm und seinem in Italien geborenen Sohn Yeshi, der sich weigert, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten. Silver Film Award beim Mexico International Film Festival

Montag/Dienstag, 20./21. Mai
SRF 1, 00.40 – 02.25

Goodbye Bafana – Mein Freund Mandela
Spielfilm von Bille August D/B/F/Südafrika/I/GB 2007, Zweikanalton d/e

Die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem 20 Jahre inhaftierten Freiheitskämpfer Nelson Mandela und seinem weissen Gefängniswärter. Eine bewegende, universelle Parabel über Respekt und Menschlichkeit.

Dienstag, 21. Mai
ARTE, 13.20 – 14.15

Die rasenden Engel der Línea 5
Geo Reportage von Joanna Michna, Deutschland/Frankreich 2004

Ein paar Bretter und vier Räder bestimmen ihr Leben. Auf ihren selbstgebauten Seifenkisten fahren die Balineros die höchste und gefährlichste Passstrasse Kolumbiens hinunter, um überall dort mit anzupacken, wo sie gebraucht werden.

Dienstag, 21. Mai
3sat, 22.25 – 23.25

Unserer Väter Land
Dokumentarfilm von Zuhal Er, Achim Scheunert, Deutschland 2011

Der Film porträtiert in Form einer sehr persönlichen Auseinandersetzung drei türkische Gastarbeiter der ersten Generation aus der Perspektive ihrer Töchter. Eine Reise voller Enttäuschungen für die Väter, die lange die Augen verschlossen haben vor den Lebensplänen ihrer Töchter.

Mittwoch, 22. Mai
ARTE, 13.05 – 14.00

Das Kinderparlament von Rajasthan
Geo Reportage von Thomas Uhlmann, Anja Freyhoff, D/F 2004

Tagsüber hütet die 13-jährige Neraj Jath Ziegen am Rand der Wüste Thar. Nach Sonnenuntergang besucht sie die Abendschule ihres kleinen Dorfes. Und in ihrer knappen Freizeit ist sie Ministerin für Ackerbau und Viehzucht im «Parlament der Kinder» von Rajasthan.

Mittwoch, 22. Mai
3sat, 19.30 – 20.20

Ware Wasser: Nestlés Griff nach den Quellen
Dokumentarfilm von Res Gehriger, Schweiz 2011

Wasser wird weltweit knapp. Nestlé hat das erkannt und dominiert inzwischen den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser. Der Film dokumentiert das boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche und fokussiert dabei auf den "Leader" der Branche: den Schweizer Nestlé-Konzern.

Mittwoch, 22. Mai
SRF 1, 22.55 – 00.10

Albtraum Adoption (Mercy Mercy)
Dokumentarfilm von Katrine Kjaer, Dänemark 2012

Ein Paar aus Dänemark adoptiert zwei Kinder aus Äthiopien. Doch das erhoffte Familienglück stellt sich nicht ein: Die Kinder haben Heimweh und ihre Adoptiveltern sind überfordert. Nun verlangen die leiblichen Eltern mit Hilfe einer Kinderrechts-organisation ihre Kinder zurück… Ein Film über ethische und politische Fragen zur internationalen Adoption.

Mittwoch, 22. Mai
3sat, 23.20 – 00.00 (VPS:23:19:00)

Ohne Wasser kein Leben
Dokumentarfilm von Oliver Mayer-Rüth, Peter Schreiber et al., Deutschland 2010

Der Film berichtet über die Bedeutung von Wasser am Beispiel des Konflikts Israel/ Palästina, der Kampf um die knappen Ressourcen in Kenia, die Desertifikation in China (Wüste Gobi) und die neuste Technik um Trinkwasser zu gewinnen (Singapur).

Donnerstag, 23. Mai
ARTE, 23.20 – 00.15

Herr und Frau Zhang
Dokumentarfilm von Fanny Tondre, Olivier Jobard, Frankreich 2013, Synchronfassung

Die meisten in Paris lebenden Chinesen stammen aus Wenzhou, einer Stadt im Südosten Chinas. So auch Herr und Frau Zhang. Der Film gibt Einblick in die eher diskrete und verschwiegene Welt der chinesischen Gemeinschaft und – mit deren Augen – zugleich eine Sicht auf die westliche Gesellschaft.

Donnerstag/Freitag, 23./24. Mai
SRF 1, 00.15 – 02.00

Live aus Peepli (Peepli Live)
Spielfilm von Anusha Rizvi, Indien 2010, OmU

«Live aus Peepli» geht der in Indien um sich greifenden Selbstmordwelle verarmter Bauern nach, und prangert neben korrupten Politikern v.a. auch die Medien an, die – um die Zuschauerquote zu erhöhen – die Tragödie schamlos ausbeuten. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2012 Oscar-Nomination als bester fremdsprachiger Film.

Sonntag, 26. Mai
ARTE, 09.15 – 09.30

Kinder heute: Azza
Dokumentarfilm von Saskia Gubbels, Niederlande 2010

Die zwölfjährige Azza ist gefangen zwischen zwei Kulturen: der liberalen ihrer holländischen Mutter und der streng islamischen ihres ägyptischen Vaters. Sie besucht eine islamische Grundschule, will aber nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule gehen, in der niemand ein Kopftuch trägt…

Sonntag, 26. Mai
SRF 1, 16.10 – 17.05

Arrangierte Liebe (Love arranged)
Dokumentarfilm von Soniya Kirpalani, Indien 2011

Sie sind modern, jung und gut ausgebildet, und sie suchen einen Mann. Auf eigene Faust ist das in Indien jedoch schwierig. Deshalb haben sich Divya und Neha entschieden, ihre Mütter und einen Heiratsvermittler einzuschalten. Der Film begleitet sie auf der Suche nach dem perfekten Ehemann.

Montag/Dienstag, 27./28. Mai
ARTE, 01.35 – 03.00

Feuerherz
Spielfilm von Luigi Falorni, Deutschland 2008

Eritrea während des Unabhängigkeitskrieges 1980: Die kleine Awet wächst in einem Waisenhaus auf. Überraschend stellt sich heraus, dass ihr Vater noch lebt. Er holt seine Tochter zu sich. Doch statt familiärer Geborgenheit findet sie ein Leben als Kindersoldatin… Parabel über das Schicksal von Kindersoldaten

Dienstag, 28. Mai
ARTE, 20.15 – 21.30

Sand – Die neue Umweltzeitbombe
Dokumentarfilm von Denis Delestrac, Frankreich 2013

Sand ist Bestandteil vieler Alltagsprodukte, häufiger noch als Erdöl. Der grösste Bedarf entsteht jedoch in der Bauindustrie, die den Sand aus Flussbetten und bald sogar vom Meeresboden abbaut. Der Film erläutert die Wertschöpfungskette und entlarvt eine soziale und ökologische Katastrophe.

Donnerstag, 30. Mai
ARTE, 18.15 – 19.10

Tibet: Meines Vaters Land
Dokumentarfilm von Geneviève Brault, Kanada 2010, Synchronfassung

Eine kanadische Soziologin, ihr Ehemann Gymatso und die siebenjährige Tochter besuchen Gymatsos Familie, die nach wie vor in Tibet mit ihren Herden umherzieht. Aus der Perspektive des Mädchens verschafft der Film Einblicke in den oftmals harten Alltag von tibetischen Nomaden.

Freitag, 31. Mai
ARTE, 18.10 – 19.10

Der Wind des Fortschritts
Dokumentarfilm von Danny Verete, Israel 2010

Kann ein rückständiges palästinensisches Dorf auf israelischem Gebiet mit erneuerbarer Energie versorgt werden? In Susia wurde dieses ungewöhnliche Projekt realisiert. Der Film berichtet von Konflikten, Rückschlägen, aber auch von Erfolgen.

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Filme für eine Welt ist eine Fachstelle der Stiftung éducation21
Last Update 15.05.2013