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| Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger Filme zur ökumenischen Kampagne 2012
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70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen, ein Grossteil von ihnen lebt in ländlichen Gebieten. Diese Tatsache nehmen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein zum Anlass, um in der ökumenischen Kampagne 2012 aufzuzeigen, wie ungerechte Strukturen die Lebenswelten von Frauen und Männern prägen. So sind Frauen vielerorts für die häusliche Produktion von Nahrungsmitteln zuständig, haben jedoch nur beschränkt Zugang zu Ressourcen wie Land, Wasser, Saatgut und Wissen. Zudem werden so genannte Frauenarbeiten, die für die Erhaltung von Gesellschaft und Umwelt überlebenswichtig sind, im Norden wie im Süden oft zu wenig wertgeschätzt und meist unentgeltlich geleistet.
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| Filme zur Aktion, Empfehlungen der Fachstelle:
Filme für Katechese (Kinder und Jugendliche) Amal Die zwölfjährige Amal lebt auf dem Land. Jeden Morgen macht sie sich noch vor Sonnenaufgang mit ihrem Bruder auf, um die mehrere Kilometer entfernte Schule zu besuchen. Die fleissige Schülerin hat nur ein Ziel, sie möchte unbedingt Ärztin werden. Doch eines Tages entscheiden die Eltern, dass sie ab jetzt zu Hause bleiben muss ... Anna Aus Benin Die 17-jährige Anna Teko hat als talentierte Sängerin ein Stipendium für Frankreich erhalten. Nach Problemen im Exil wurde sie vom Vater heimgeholt. Der Film porträtiert die junge Musikerin und zeigt, vor welche Entscheidungen sie in Bezug auf ihre berufliche Zukunft gestellt ist. Punam Die neunjährige Punam Tamang lebt in der alten Stadt Bhaktapur, nach Kathmandu und Patan die drittgrösste Stadt Nepals. Seit dem Tod der Mutter hat Punam viele Pflichten übernehmen müssen: Sie sorgt für ihre kleinen Geschwister und kümmert sich allein um den Haushalt. Da der Vater den ganzen Tag arbeiten muss, um Geld für den Schulbesuch der Kinder, die Miete und Lebensmittel zu verdienen, sind seine Kinder sich selbst überlassen. Wenn sie gross ist, möchte Punam einmal Lehrerin werden, um etwas für Kinder wie sie und ihre Freunde tun zu können. Filme für Erwachsenenbildung Wangari Maathai: Friedensnobelpreisträgerin und Kämpferin Der Film porträtiert die Kenianerin Wangari Maathai, eine engagierte Umweltaktivistin und Kämpferin für Menschenrechte und Demokratie, die 2004 mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde. Die von ihr gegründete Green Belt Bewegung war anfänglich eine breit angelegte Initiative zur Wiederaufforstung. In Weiterbildungsseminaren und Diskussionsforen lehrt die Bewegung Frauen und Männer aber auch, ihre Rechte einzufordern und sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. So zeigt der Film exemplarisch, wie Engagement und Widerstand politischen Wandel herbeiführen können. Bintou Bintou lebt mit ihrem Mann Abel und ihren Kindern in der Stadt Ouagadougou. Eines Tages entsteht ein Ehestreit: Bintou möchte ihre Tochter Biba zur (kostenpflichtigen) Schule schicken, doch ihr Mann ist nicht bereit, dafür zu bezahlen. Bintou will deshalb selbst Geld verdienen. Dank einem Kleinkredit und viel Hartnäckigkeit gelingt es ihr, ein kleines Geschäft mit dem Mälzen von Hirse zu beginnen. Ihr Mann ist alles andere als begeistert über die neue Unabhängigkeit seiner Frau... Tontines - Spargemeinschaften in Dakar Frauen in Senegal haben mit der Gründung von Spargemeinschaften (sog. "tontines") auf die ökonomische Krise im Land reagiert. Das Sparsystem, in das alle Mitglieder regelmässig kleine Beiträge einzahlen, ermöglicht es den Teilnehmerinnen, von Zeit zu Zeit über eine grössere Summe zu verfügen. Dadurch haben sich viele Frauen neue Einkommensquellen eröffnet oder kleine Unternehmungen aufgebaut und können nun zum Unterhalt der Familie beitragen. Der Film erklärt das Funktionieren von Spargemeinschaften, gibt Teilnehmerinnen das Wort und vermittelt eindrückliche Impressionen vom (Frauen-) Alltag in Dakar. The Rasheda Trust Rasheda und ihr Mann konnten dank einem Mikrokredit auf wenig Land eine Baumschule gründen. Der Filmemacher besuchte die beiden erstmals 1993. Zwölf Jahre später kehrt er zurück, um zu sehen, was aus der Familie geworden ist. Der Film zeigt mit Rückblenden aus dem 1993 entstandenen Film den letztlich erfolgreichen Weg, den Rasheda gegangen ist. Trotz Rückschlägen und neuen Schulden blickt sie zuversichtlich in die Zukunft. Die Chefin von Liberia Ellen Johnson Sirleaf wurde 2006 als erste Präsidentin eines afrikanischen Staates vereidigt. Der Film begleitet die neu gewählte Präsidentin während ihres ersten Amtsjahres und zeigt ihre verschiedenen Aufgabenbereiche. Mit grosser Nähe folgt die Kamera der Protagonistin und zeigt sie sowohl bei öffentlichen Auftritten als auch «hinter den Kulissen». |
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