Bilder, die die Welt bewegen
filme für eine weltaktuell

Weiterbildung für Lehrpersonen 

Programm 1. Tag 
Programm 2. Tag

Hinweise zur Veranstaltung 

Dank an folgende Institutionen 

17. Filmtage Nord/Süd 2011
  • 3. November 2010: Auftakt im Rahmen der Weltfilmtage Thusis, Kino Rätia (Programm 1)
  • 23./24. Febr. Basel Museum der Kulturen, Augustinergasse 2 (Programm 1|2)
  • 1./2. März PHBern, Institut für Bildungsmedien, Helvetiaplatz 2 (Programm 1|2)
  • 8./9. März PHSG St. Gallen, Hochschulgebäude Hadwig, Notkerstr. 27 (Programm 1|2)
  • 15./16. März PHZH Zürich, PH Zürich Auditorium Sihlhof, Lagerstrasse 5 (Programm 1|2)
  • 22. März 2011 PHZ Luzern, Schulhaus Fluhmatt, Museggstrasse 9 (Programm 1)
  • 23. März 2011 PHZ Zug, Aula, Zugerbergstrasse 3 (Programm 2)
  • 2. Nov. 2011 Thusis, Kino Rätia (Programm 2)

Beginn um 17.30 Uhr (bis ca 21.15 Uhr)

Swisstipp Radio DRS 

Plakat | Programm ist ab Januar 2007 erhältlich
Plakat der 17. Filmtage 2011
Alle zwei Jahre präsentieren die Filmtage Nord/Süd neue, für Bildungsarbeit und Unterricht ausgewählte Filme, die Verständnis für andere Menschen und Kulturen fördern, die Staunen auslösen, schmunzeln lassen und Fragen aufwerfen. Filme, die dazu anregen, ein Thema aus ganzheitlicher Perspektive zu betrachten, vernetzt zu denken und couragiert zu handeln.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, das Plakat im Lehrerzimmer, der Bibliothek oder im Kirchgemeindehaus aufzuhängen oder das Programm aufzulegen, schicken wir Ihnen gerne die gewünschte Anzahl zu! Wir danken Ihnen für die Unterstützung.

Programm | Plakat ist ab sofort lieferbar - wir schicken Ihnen gerne ein paar Exemplare zum Auflegen und Weiterverteilen zu, vielen Dank für die Unterstützung!
Bestellung: mail@filmeeinewelt.ch
 
Plakat im PDF-Format zum weiterschicken.

Die Filmtage Nord/Süd danken für die Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen:

Eine Veranstaltung von «Filme für eine Welt», Fachstelle der Stiftung Bildung und Entwicklung

                  

    

  

Programm 1. Abend

17.30 Begrüssung

17.40 Ökologie und Umwelt

Aralsee: Frühe Warnung – späte Einsicht
Jakob Gottschau, Dänemark 2006. Dokumentarfilm , 30 Min., ab 14 Jahren
Das Verschwinden des Aralsees ist eine menschgemachte Ökokatastrophe. Das Wasser wurde mit Kanälen für den Anbau von Baumwolle abgezweigt. Seither ist der Aralsee massiv geschrumpft, die Wirtschafts- und Sozialstruktur der Gegend hat sich grundlegend verändert.
Vorfilm: «On n’a qu’une terre» von Rapper Stress.

18.15 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit

Beyond a Dollar a Day
Mark Galloway, Schweiz 2009. Dokumentarfilm, 1. Teil, 20 Min., ab 14 Jahren
Noch immer leben mehr als eine Milliarde Menschen von weniger als einem Dollar pro Tag. Fischerinnen am Titicacasee und ein Kleinstunternehmen in Lima zeigen, wie es möglich ist, mit einem Kredit von wenigen hundert Dollars ein würdiges Leben aufzubauen.

18.40 Kinder haben Rechte

In den Strassen von Delhi
Sabine Derflinger, D|Indien 2006. Dokumentarfilm, 30 Min., ab 12 Jahren
Der 11-jährige Sumit lebt als Strassenkind in Delhi. Er sammelt Altpapier und verdient damit seinen Lebensunterhalt. Sein Geld legt er auf der «Children‘s Development Bank» an, einer einzigartigen Selbsthilfe-Einrichtung, die von Strassenkindern selber verwaltet wird.

19.15 Nachhaltige Entwicklung?

Gold über alles (End of the Rainbow)
Robert Nugent, F|Australien|Guinea 2007. Dokumentarfilm, 52 Min., ab 16 Jahren
Ein internationales Bergbauunternehmen lässt sich in einer abgelegenen Region von Guinea nieder, um Gold abzubauen. Der Film zeigt die ökonomischen, ökologischen und sozialen Veränderungen, die die Mine mit sich bringt. Ein anschauliches Beispiel für eine fehlgeschlagene Entwicklung.
Eine Welt Filmpreis NRW 2009; Jurypreis am Internationalen Menschenrechtsfilmfestival von Paris 2009, Grosser Dokumentarfilmpreis, Amazonas-Filmfestival 2008

20.05 Pause

20.15 Frauen-Power in Afrika

Wangari Maathai: Friedensnobelpreisträgerin und Kämpferin
Lisa Merton und Alan Dater, USA 2008. Dokumentarfilm, 53 Min., (Kurzfassung), ab 15 Jahren
Der Film dokumentiert die Geschichte der Green Belt Bewegung in Kenia und porträtiert deren Gründerin Wangari Maathai. Mit ihrem unermüdlichen Engagement und ihrem kämpferischen Geist prägte die Friedensnobelpreisträgerin die kenianische Politik- und Umweltgeschichte.
Bester Dokumentarfilm, International Images Film Festival for Women, Zimbabwe 2009, Publikumspreis Rencontres Int. du Documentaire de Montréal, Kanada 2008

Programm 2. Abend

17.30 Begrüssung

17.40 Globalisierung und Migration

Alptraum im Fischerboot
Klaus Martens und Michael Grytz, Deutschland 2007. Dokumentarfilm, 60 Min., ab 14 J.
Was hat unser Fischkonsum mit Afrikas Bootsflüchtlingen zu tun? Der Film stellt einen Zusammenhang her zwischen der Überfischung vor Westafrikas Küste und der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die mit ihren Pirogen die gefährliche und oft tödliche Überfahrt in den reichen Westen wagen.

18.45 Kinder haben Rechte

Quamers Alltag
Preeya Nair, Indien 2006. Dokumentarfilm, 23 Min., ab 10 Jahren
Die 9-jährige Quamer lebt mit ihrer Mutter und den jüngeren Geschwistern in der indischen Millionenstadt Hyderabad. Zeit zum Spielen hat sie nicht, und auch die Schule kann sie nicht besuchen. Sie muss zum Lebensunterhalt der Familie beitragen, indem sie Armreifen aus Glas mit Glitzersteinchen verziert.

19.10 Fair – unfair: Welthandel

Chicken Curry für den Weltmarkt
José Bourgarel und Hubert Dubois, Frankreich 2005. Dokumentarfilm, 48 Min., ab 14 J.
Der weltweite Verzehr von Pouletfleisch ist enorm. An drei Schauplätzen in Asien, Afrika und Europa beleuchtet der Film verschiedene Aspekte des globalisierten Geflügelgeschäfts: In Thailand bedrohen gigantische Fast-Food-Konzerne die kleinen Familienbetriebe, in Kamerun wehren sich Konsumentenschützer gegen Billigim-porte aus Europa.

20.05 Pause

20.15 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit

Beyond a Dollar a Day
Mark Galloway, Schweiz 2009. Dokumentarfilm, 2. Teil, 17 Min., ab 14 Jahren
Ein engagierter Unternehmer aus Mosambik investiert seine Ersparnisse in den Aufbau einer Fabrik für die Verarbeitung von Cashew-Nüssen. Damit schafft er ebenso viele Arbeitsplätze wie die Entwicklungsbanken mit ihren Milliardenkrediten.

20.35 Medien verändern die Welt

Head Wind (Baad-e-daboor)
Dokumentarfilm von Mohammad Rasoulof, Iran 2008, 43 Min, ab 14 Jahren
Satellitenfernsehen ist im Iran verboten, gleichzeitig aber eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Mittels der verbotenen Satellitenschüsseln verschaffen sich Iranerinnen und Iraner Zugang zu Informationen und Unterhaltung ausserhalb des von der strengen Zensurbehörde bewilligten Rahmens.

Weiterbildung für Lehrpersonen

«Filme – Die Welt in bewegten Bildern?»

Sie haben auch die Möglichkeit, Holkurse zu bestellen! Bitte kontaktieren Sie dazu unsere Kursleiterin Christina Jacober

Hinweise zur Veranstaltung

Zum Programm

Die Filme werden mit kurzen Ansagen eingeführt. Einlass wird in der Regel nur zu den im Programm angegebenen Zeiten gewährt.

Keine Platzreservation

Die Platzzahl ist beschränkt, eine Platzreservation ist nicht möglich.

Kosten

Ein Unkostenbeitrag wird an der Kasse erhoben. Er beträgt für einen einzelnen Film Fr. 5.-, für das Programm eines Abends Fr. 10.–, für das Programm beider Abende Fr. 15.-

Testat

Lehrerinnen und Lehrer können sich den Besuch der Filmtage als Fortbildung bestätigen lassen (bitte Testatheft mitbringen).

Weiterbildungsveranstaltung im Rahmen der Filmtage

Eine Anmeldung ist obligatorisch. Links für die Anmeldung auf dieser Website. In der Weiterbildungspauschale ist auch der Besuch der beiden Abende inbegriffen.

Die an der Veranstaltung präsentierten Filme

können während der Filmtage mit Rabatt auf DVD gekauft bzw. vorbestellt werden.

Die Filmtage Nord/Süd werden von folgenden Institutionen unterstützt:


 

Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen, www.ref-sg.ch

 
            

und weiterer Mitglieder der Interessengemeinschaft Missionsinstitute

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Filme für eine Welt ist eine Fachstelle der Stiftung Bildung und Entwicklung
Last Update 09.05.2011