Selbst- und Mitbestimmung der Kinder
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Filmausschnitt

 

In den Strassen von Delhi
Sumit
Konzept und Regie: Sabine Derflinger
Produktion: Nanook Film/ZDF/3sat (Reihe «Fremde Kinder»), Österreich/Indien 2006
Kamera: Peter Roehsler
Schnitt: Susanne Eppensteiner
Ton: Stefan K. Fiedler

Dokumentarfilm, 30 Minuten ab 12 Jahren

Sprache: Hindi (OF)
Untertitel: Deutsch, Französisch (teilweise gesprochen)
Begleitmaterial: Maya Rechsteiner

Dieser Film ist ausschliesslich erhältlich auf der DVD «Kinder dieser Welt erzählen. Im Fokus: Kinderrechte»

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB
Inhalt

Der 11-jährige Sumit lebt als Strassenkind in der indischen Hauptstadt Delhi. Sumit ist Mitglied einer aussergewöhnlichen Selbsthilfe-Einrichtung, der «Childrens Development Bank». Diese Bank wird von Strassenkindern selbst verwaltet und bietet die Möglichkeit, Verdienste zu deponieren, zu verzinsen und auch kleine Kredite für Geschäftsinvestitionen aufzunehmen. Sumit unterhält dort ein Giro- und ein Sparkonto. Diese sind jedoch meistens leer. Das selbstverdiente Geld reicht oft nur für Zahnpasta, Haaröl und andere kleine Notwendigkeiten. Wie viele andere Kinder sammelt Sumit Papier und Plastikflaschen rund um den alten Bahnhof von Delhi. Dort hatte ihn sein Onkel vor über einem Jahr ausgesetzt. Zurück in seine Heimat – nach Bihar im Nordosten von Indien – will er nicht. In einer Notschlafstelle der Hilfsorganisation «Butterflies» hat er zusammen mit anderen Strassenkindern ein Zuhause gefunden. Dort bekommt er auch kostenloses Essen und die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Sumit liebt es zu lernen. Schöner als Schule ist für ihn nur noch das Kricketspielen. Er wünscht sich eine Kricketausrüstung und träumt von einer eigenen Kleiderfabrik. Gerne wäre er auch Bankmanager, wie sein zwölfjähriger Freund Ajay, der von den anderen Mitgliedern der Kinderbank in diese Funktion gewählt wurde und ein richtiges Gehalt bekommt. So versucht Sumit, auch andere Strassenkinder als Mitglieder der Kinderbank anzuwerben und sie von den Vorzügen eines eigenen Kontos zu überzeugen.

Angaben

Zur Regisseurin:
Die österreichische Filmemacherin Sabine Derflinger, die 2004 mit «Schnelles Geld – Easy Money» bereits einen aufmerksam beobachtenden Dokumentarfilm über Strassenkinder in Wien realisierte, hat Sumit begleitet und einen nüchternen, von grosser Sympathie für ihren Protagonisten geprägten Blick auf den harten Kinderalltag geworfen.

Land: Indien

Themen: Selbst- und Mitbestimmung der Kinder, Arbeit – Freizeit, Hilfsprojekt

Begleitmaterial von Maya Rechsteiner
Hinweis: die Webversion des Begleitmaterials ist in geringer Auflösung und für den Ausdruck nicht geeignet!

Schwerpunkt: Zentral in diesem Film ist das Kinderprojekt «Butterfly», das Unterkunftsmöglichkeiten und Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung für Strassenkinder bietet. Dieses Projekt baut auf der Selbst- und Mitbestimmung der Kinder auf. Damit stehen gleich mehrere Kinderrechte im Fokus.

Lernziele
  • Das Leben von Sumit, einem Strassenkind in Delhi, kennen lernen
  • Seine Lebensweise auch gefühlsmässig nachzuvollziehen versuchen
  • Sumits Leben aus dem Fokus der Kinderrechte beleuchten
  • Die Ideen von «Butterfly» und der Kinderentwicklungsbank verstehen
  • Strassenkinder in Europa und Strassenkinder in Indien miteinander vergleichen

Dieser Film ist ausschliesslich erhältlich auf der DVD «Kinder dieser Welt erzählen. Im Fokus: Kinderrechte»

Verkaufspreis: Fr. 60.– für Unterricht und Weiterbildung, Fr. 100.– für Medienstellen mit externer Ausleihe und/oder für das Recht zur öffentlichen Vorführung (ohne Erhebung eines Eintrittspreises).

Miete:

  • Für Unterricht und Bildung: wenden Sie sich an die Verleihstelle in Ihrer Nähe (Mediotheken, didaktische Zentren, kirchliche Medienstellen) !
    Eine Aktuelle Liste finden Sie hier.
  • Für öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises): Fr. 50.–
    Reservationen ausschliesslich mit dem untenstehenden Formular

Ausserhalb des kirchlichen Rahmens muss zusätzlich die Filmmusik über die SUISA (Tel. 044 485 66 66, www.suisa.ch) entschädigt werden.

Artikelnummer: 52052

 
  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Last Update 05.01.2010