Mädchenleben in einem Slum in Haiti
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Filmausschnitt

 

Zwei Mädchen aus Cité Soleil
Malia und Edeline leben in grosser Armut
Regie: Heike Fritz, Stephan Krause
Produktion: Tele Potsdam/ZDF/3sat, Deutschland/Haiti 1996
Kamera: Stephan Krause
Schnitt: Tomas Frank
Ton: Tomas Bastian

Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 10 Jahren

Sprachen: Kreolisch (OF), Deutsch, Französisch
Begleitmaterial: Maya Rechsteiner

Dieser Film ist ausschliesslich erhältlich auf der DVD «Kinder dieser Welt erzählen. Im Fokus: Kinderrechte»

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB
Inhalt

Die elfjährige Malia und ihre neun Jahre alte Schwester Edeline leben in Cité Soleil, einem Slum in Port-au-Prince, der Hauptstadt von Haiti. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren drei Geschwistern bewohnen sie eine Wellblechhütte mit einem einzigen Raum. Die Mutter handelt mit Lebensmitteln, doch ihre Einkünfte sind so unregelmässig, dass es nicht alle Tage zu Essen gibt. Während der Schulferien helfen die Mädchen ihrer Mutter bei allen Arbeiten, danach bleibt Zeit zum Spielen. Beide Mädchen gehen nach den Ferien gerne wieder in die Schule, denn sie haben die Möglichkeit, im Gegensatz zu ihrer Mutter lesen und schreiben zu lernen. Der Film vermittelt einen unspektakulären Einblick in das harte, bescheidene Leben in «Cité Soleil». Beeindruckend ist, dass trotz der unvorstellbaren und miserablen Lebensumstände und der präsenten Gewalt nicht Resignation, sondern Lebenskraft dominiert. «Haiti, Land der Fröhlichkeit» singen die Mädchen.

Angaben

Land: Haiti

Themen: Leben im Slum / Kampf um Nahrung und ein Dach über dem Kopf / Gewalt
Ab 10 Jahren

Zum Film
Auf dem Internationalen Festival des ökologischen Films 1997 in Freiburg im Breisgau wurde «Zwei Mädchen aus Cité Soleil» als bester Kinderfilm ausgezeichnet. Die Münchener Dokumentaristen Heike Fritz und Stephan Krause drehten für die Reihe «Fremde Kinder» zwei weitere Beiträge: «Khalil, Sohn der Sahara» (1997) und «Miguel, der Rennfahrer» (2001).

Begleitmaterial von Maya Rechsteiner
Hinweis: die Webversion des Begleitmaterials ist in geringer Auflösung und für den Ausdruck nicht geeignet!

Schwerpunkt

Das Leben in den Slums von Port-au-Prince steht im Vordergrund: Der Kampf darum, ein Dach über
dem Kopf und genügend Nahrung zu haben. Gewalt ist allgegenwärtig. Trotzdem zeigen die Kinder
viel Kraft und Lebensfreude.

Lernziele

  • Das Leben in einem Slum nachvollziehen und sich in die Gleichaltrigen einfühlen können
  • Gemeinsamkeiten (Klatschspiele, Freude und Ängste) und Unterschiede (Lebensumgebung, Zukunftsperspektiven) herausarbeiten

Rückmeldungen von unseren KundInnen

April 1998:
«Zwei Mädchen aus Cité Soleil» hat unseren 10/11-jährigen 4.-KlässlerInnen sehr nachhaltigen Eindruck gemacht. Auch wir - die Klassen- und die Religionslehrerin - sind sehr positiv von Inhalt, Aussagekraft und Gestaltung des Films beeindruckt.
Wir arbeiteten innerhalb des Fastenopfer/Brot für alle - Projektes 98 «SolidarCity» mit diesem Film. Er hat unserem Unterricht eine grosse thematische Vertiefung bereitet.

Zürich, 25.2.1998
Ich habe «Zwei Mädchen aus Cité Soleil» mit den 3.Klässlern angesehen und diese waren fast ein wenig überfordert. Ich habe mit ihnen vorher nicht am Thema «SolidarCity» gearbeitet

Bei ihnen kam im Gespräch ganz stark die Frage nach dem «Warum werden Menschen umgebracht».

Bei den Älteren (10-12 Jahre) gab es nach dem Film gute Diskussionen. Einige Aussagen:

  • Diesen Film sollten alle Menschen sehen
  • Die Menschen sind zufrieden und fröhlich trotz Armut
  • Er macht auch traurig
  • Wir haben es sehr gut bei uns
Dieser Film ist ausschliesslich erhältlich auf der DVD «Kinder dieser Welt erzählen. Im Fokus: Kinderrechte»

Verkaufspreis: Fr. 60.– für Unterricht und Weiterbildung, Fr. 100.– für Medienstellen mit externer Ausleihe und/oder für das Recht zur öffentlichen Vorführung (ohne Erhebung eines Eintrittspreises).

Miete:

  • Für Unterricht und Bildung: wenden Sie sich an die Verleihstelle in Ihrer Nähe (Mediotheken, didaktische Zentren, kirchliche Medienstellen) !
    Eine Aktuelle Liste finden Sie hier.
  • Für öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises): Fr. 50.–
    Reservationen ausschliesslich mit dem untenstehenden Formular

Ausserhalb des kirchlichen Rahmens muss zusätzlich die Filmmusik über die SUISA (Tel. 044 485 66 66, www.suisa.ch) entschädigt werden.

Artikelnummer: 52052

 
  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Last Update 29.10.2009