Frausein in einem islamischen Land
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Inhalt 
Die Regisseurin 
Angaben
Arbeitshilfe 
 
Frag nicht, warum
Szenenbild
Regie: Sabiha Sumar, Pakistan/Deutschland, 1999
Produktion: Trafik Film/ZDF (3sat Reihe Mädchengeschichten)
Dokumentarfilm, 33 Minuten (Kurzfassung)

Sprachen: Urdu-Englisch, Deutsch (teilw. untertitelt)
Untertitel: Deutsch, Französisch

Dieser Film ist auf der DVD «Anna, Amal und Anousheh», Mädchen zwischen Rollenmustern und Selbstbestimmung, verfügbar (mit deutschen oder französischen Untertiteln)

  • Vertrieb (nur DVD) in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Inhalt

Die 17jährige Anousheh lebt mit ihren streng muslimischen Eltern und zwei Brüdern in Karachi, der grössten Industriestadt Pakistans. Obwohl sie an religiösen Fragen durchaus interessiert ist, will sie sich mit vielem nicht abfinden, was die Tradition für die Frauen vorschreibt. Immer seien es die Männer, die alles interpretieren, den Koran, die Gesetze und vieles mehr. Anousheh weiss deshalb, dass sie viel Geduld und Beharrlichkeit brauchen wird, um ihren eigenen Weg gehen zu können. Der Film porträtiert die Jugendliche mit grosser Sympathie, aber auch mit kritischer Distanz. Die Filmemacherin stellt Anousheh provokative Fragen und gibt sich nicht damit zufrieden, wenn diese ihr ausweichend antwortet. So entsteht ein vielschichtiges Porträt einer Jugendlichen auf der Suche nach der Verwirklichung ihrer persönlichen Freiheit und zugleich ein differenziertes Bild, wie es um die Rechte von Frauen in Pakistan bestellt ist.

Die Regisseurin

Sabiha Sumar wurde 1961 in Karachi als Tochter einer muslimischen Familie geboren, die 1947 aus Bombay immigriert war. Von 1980 bis 1983 studierte sie Film und Politologie in New York, anschliessend internationale Beziehungen in Cambridge. Seit 1985 lebt sie wieder in Pakistan. Sie ist die einzige unabhängige Filmemacherin. Sie drehte u. a. Filme für den britischen Sender Channel Four. 1994 entstand für "Das kleine Fernsehspiel" der Dokumentarfilm "Von Müttern, Mäusen und Heiligen". Frag nicht, warum entstand für ZDF/3sat. Ihre Filme liefen auf zahlreichen internationalen Filmfestivals. Für ihren ersten Spielfilm, «Kamosh Pani», wurde sie am Filmfestival von Locarno 2003 mit dem Goldenen Leoparden und dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet.

Angaben

Land: Pakistan

Themen: Geschlechterfrage | Jugendliche | Religion

Gesprächspunkte:

  • Leben eines islamischen Mädchens mit seinen Träumen und Zukunftsperspektiven
  • Islamische Religion und Alltag (von Frauen)
  • Frage nach Gott, der Schöpfung und dem Sinn des Lebens
  • Gleichberechtigung von Mann und Frau in Pakistan und bei uns
  • Parallelen und Unterschiede zwischen Mittelstandsfamilien in Pakistan und in der Schweiz

ab 15 Jahren
Arbeitshilfe von Barbara Müller

Bitte beachten Sie:

  • Bei unseren Lernangeboten steht stets der Film im Zentrum. Das didaktische Begleitmaterial ist konzipiert als Zusatzangebot, das den Lehrpersonen Vorschläge für die Auswertung und Vertiefung des Films im Unterricht bietet. Es ist modular einsetzbar und enthält ergänzende Hintergrundinformationen, didaktische Impulse und Arbeitsblätter.
  • Die Webversion des Begleitmaterials ist in geringer Auflösung und für den Ausdruck weniger geeignet. Auf der DVD befindet sich ein hochauflösliches PDF des didaktischen Begleitmaterials.
Dieser Film ist ausschliesslich auf der DVD «Bilder im Kopf» erhältlich.

Verkaufspreis: Fr. 60.– für schulischen und kirchlichen Unterricht sowie für Weiterbildungsveranstaltungen. Kirchliche Anlässe, für die nicht öffentlich geworben wird, sind ebenfalls möglich.
Jede andere öffentliche, nicht-gewerbliche Vorführung eines Films der DVD bedarf einer zusätzlichen Abgeltung von CHF 50.–. Anfragen per Mail an die Fachstelle.

Miete:

  • Für Unterricht und Bildung: wenden Sie sich an die Verleihstelle in Ihrer Nähe (Mediotheken, didaktische Zentren, kirchliche Medienstellen) !
    Eine Aktuelle Liste finden Sie hier.
  • Öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises, pro Filmvorführung): Fr. 80.–
    Reservationen bitte nur mit dem untenstehenden Formular.
    Ausserhalb des kirchlichen Rahmens muss zusätzlich die Filmmusik über die SUISA (Tel. 044 485 66 66, www.suisa.ch) entschädigt werden.

Artikelnummer: 52041

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Last Update 01.09.2011