Kinder haben Rechte
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Einführung: die Kinderrechte (PDF)

 

Kinder dieser Welt erzählen
Im Fokus: Kinderrechte

Szenenbild

DVD-Video mit 7 Dokumentarfilmen (ca 200 Min.)

DVD-ROM mit didaktischem Begleitmaterial, Hintergrundinformationen, Unterrichtsvorschlägen und Arbeitsblättern von Maya Rechsteiner (Deutsch / Französisch)

Produktion: Filme für eine Welt | Alliance Sud | BAOBAB (A), Schweiz | Österreich 2009

Alle Filme sind in Originalsprache, Deutsch und Französisch abspielbar
empfohlen für Mittelstufe, Oberstufe, Sek I.

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Inhalt

In sieben halbstündigen Dokumentarfilmen erzählen Kinder, wie sie leben, wohnen, essen, arbeiten, spielen, zur Schule gehen. Sie geben Einblick in ihre Sorgen und Nöte und eröffnen uns auch, wovon sie träumen, was sie sich wünschen und wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Das didaktische Begleitmaterial fokussiert auf verschiedene Kinderrechte, wie sie in der UNO-Kinderrechtskonvention festgeschrieben sind. Die DVD bietet sich an als Instrument zur Illustration folgender Kinderrechte: auf Gesundheit, Bildung und Erziehung, Geborgenheit, Freizeit, Spiel und Erholung, Nicht-Diskriminierung und Gleichbehandlung.

Die Filme

  • Zwei Mädchen aus Cité Soleil 
    Heike Fritz, Stephan Krause, D/Haiti 1996. Dokumentarfilm, 30 Min., ab 10 Jahren
    Themen: Leben im Slum / Kampf um Nahrung und ein Dach über dem Kopf / Gewalt
    Malia und Edeline, elf und neun Jahre alt, leben mit ihrer Mutter und drei Geschwistern in einer kleinen Wellblechhütte in den Slums der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Sie helfen der Mutter Lebensmittel verkaufen und haben oft selber nicht genug zu essen. Hunger und Gewalt sind an der Tagesordnung.
  • Miguel, der Rennfahrer
    Heike Fritz, Stephan Kraus, D/Kolumbien 2001. Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 10 Jahren
    Themen: Kinderarbeit, Freizeit / Kreativität und Eigenständigkeit der Strassenkinder
    Miguel ist neun Jahre alt und lebt mit seinen Geschwistern in einer selber gebauten Behausung an einer Passstrasse in Kolumbien. Er verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Waschen von Lastwagen. Das Geld, das er mit der strengen Arbeit verdient, reicht nicht für den Schulbesuch. In der Freizeit baut Miguel mit seinen Freunden eine Seifenkiste, um damit die Passstrasse runterzusausen.
  • Quamers Alltag
    Preeya Nair, Indien 2006. Dokumentarfilm, 23 Minuten, ab 10 Jahren
    Themen: ausbeuterische Kinderarbeit / Bedeutung von Schulbildung
    Die 9-jährige Quamer lebt mit ihrer Mutter und den jüngeren Geschwistern in der indischen Millionenstadt Hyderabad. Zeit zum Spielen hat sie nicht, und auch die Schule kann sie nicht besuchen. Sie muss zum Lebensunterhalt der Familie beitragen, indem sie Armreifen aus Glas mit Glitzersteinchen verziert. Sie wünscht sich, zur Schule gehen und rechnen lernen zu können, damit der Händler sie endlich fair bezahlen müsste.
  • Punam 
    Natasa und Lucian Muntean, Serbien/Nepal 2005. Dokumentarfilm, 27 Minuten, ab 10 Jahren
    Themen: Verantwortung von Mädchen / Kinderarbeit im Haushalt, in Steinbrüchen und Ziegeleien / Bildungssituation Nepals
    Punam lebt in Nepal. Seit ihre Mutter gestorben ist, muss sie für ihre beiden jüngeren Geschwister sorgen, die Haushaltarbeiten erledigen und die Geschwister zur Schule begleiten. Auch sie selber besucht neben dem strengen Familienalltag noch die Schule. Dank dem Einkommen ihres Vaters muss sie – im Gegensatz zu ihren Freundinnen – nicht im Steinbruch arbeiten gehen.
  • In den Strassen von Delhi 
    Sabine Derflinger, D/Indien 2006. Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 12 Jahren
    Themen: Selbst- und Mitbestimmung der Kinder / Arbeit - Freizeit / Hilfsprojekt, das Unterkunfts-, Bildungs- und Gesundheitsmöglichkeiten für Strassenkinder bietet
    Der 11-jährige Sumit lebt als Strassenkind in Delhi. Er sammelt Altpapier und verdient damit seinen Lebensunterhalt. Sein Geld legt er auf der «Children's Development Bank» an, einer einzigartigen Selbsthilfe-Einrichtung, die von Strassenkindern selber verwaltet wird. Sumit ist Cricket-Fan und wünscht sich eine eigene Ausrüstung.
  • Muridi aus Zürich 
    Silvana Ceschi, Rolf Frey, Reto Stamm, Schweiz 2003. Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 12 Jahren
    Themen: Migrationsgründe / Integration / Friedensarbeit
    Muridi ist 14 Jahre alt, seine Eltern stammen aus Somalia und leben als Flüchtlinge in der Schweiz. Muridi liebt Fussball und Hip-Hop, zu Hause passt er auf seine vier Geschwister auf, und samstags besucht er die Koranschule. Weil ihm Frieden wichtig ist, hat er sich zum Peace-Maker ausbilden lassen, der bei Konflikten auf dem Schulhof für friedliche Lösungen eintritt.
  • Der Schneiderjunge von Urfa 
    Hans Andreas Guttner, D/Türkei 2008. Dokumentarfilm, 30 Minuten, ab 12 Jahren
    Themen: Kinderarbeit / Rollenverständnis / Tradition - Moderne
    Der 13-jährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in Ostanatolien. Vormittags geht er zur Schule und lernt englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters mit. Er bewegt sich vorwiegend in einer patriarchalisch geprägten Männerwelt, möchte jedoch dereinst eine studierte Frau heiraten.

Lernziele

  • Schüler/innen lernen die Lebensumstände und Perspektiven von Gleichaltrigen aus anderen Ländern und Kulturen kennen und erfahren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  • Sie setzen sich mit Themen von globaler Bedeutung wie Kinderarbeit, Armut, Gewalt usw. auseinander.
  • Sie werden für das Thema Kinderrechte sensibilisiert und lernen an konkreten Beispielen deren Bedeutung kennen.
  • Sie werden motiviert, sich für ihre Rechte und diejenigen anderer Kinder einzusetzen.

Verkaufspreis: Fr. 60.– für schulischen und kirchlichen Unterricht sowie für Weiterbildungsveranstaltungen. Kirchliche Anlässe, für die nicht öffentlich geworben wird, sind ebenfalls möglich.
Jede andere öffentliche, nicht-gewerbliche Vorführung eines Films der DVD bedarf einer zusätzlichen Abgeltung von CHF 50.–. Anfragen per Mail an die Fachstelle.

Miete:

  • Für Unterricht und Bildung: wenden Sie sich an die Verleihstelle in Ihrer Nähe (Mediotheken, didaktische Zentren, kirchliche Medienstellen) !
    Eine Aktuelle Liste finden Sie hier.
  • Öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises): Fr. 80.–
    Reservationen bitte nur mit dem untenstehenden Formular.
    Ausserhalb des kirchlichen Rahmens muss zusätzlich die Filmmusik über die SUISA (Tel. 044 485 66 66, www.suisa.ch) entschädigt werden.

Artikelnummer: 52052

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

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Last Update 01.02.2011