Verhängnisvoller Kreislauf von Not und Ausbeutung
filme für eine weltkatalog
Inhalt 
Lernziele 
Auszeichnungen 
Pressestimmen 

Arbeitshilfe 

Trailer auf YouTube 

Film bestellen 

 

Eisenfresser

 

Szenenbild

Buch, Regie und Kamera: Shaheen Dill-Riaz
Produktion: Lemme Film/BR/RBB/ARTE, D/Bangladesch 2007
Kamera: Shaheen Dill-Riaz
Schnitt: Andreas Zitzmann
Ton: Md. Abdus Satter
Musik: Eckart Gadow

Dokumentarfilm, 85 Minuten, ab 16 Jahren

Sprache: Deutsch-Bengalisch
Untertitel: deutsch, französisch, englisch, spanisch

  • Vertrieb in Deutschland: Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF
  • Vertrieb in Österreich: BAOBAB

Berichten Sie uns von Ihren Erfahrungen, die Sie mit dem Film gemacht haben! Wir werden Ihr Feedback auf dieser Seite veröffentlichen.

Die Auswahl der Fachstelle erfolgt auf Grund bestimmter Qualitätskriterien.

Inhalt

In Bangladesch werden ausgediente Tanker und Containerschiffe aus aller Welt abgewrackt. Wanderarbeiter aus dem Norden, durch die alljährliche Hungersnot in den Süden getrieben, zerlegen von Hand die Ozeanriesen. Unter schwierigsten Arbeitsbedingungen recyclen sie den Schrott der westlichen Welt – und geraten dabei selber immer tiefer in die Schuldenfalle. Der visuell überwältigende Film schildert ein System von Ausbeutung, dem nur die wenigsten Arbeiter entkommen können.

Land: Bangladesch

Themen: Arbeit, Arbeitsmigration, Recycling

Lernziele:

    • Die Schüler/-innen setzen sich mit der internationalen Arbeitsteilung auseinander
    • Sie analysieren globale Zusammenhänge am Beispiel von Abfallproduktion und -verwertung
    • Sie erkennen, inwiefern unsere Konsumgesellschaft mit dem Thema des Films verknüpft ist
    • Sie reflektieren am Beispiel der Abwrackung von Frachtschiffen das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung
    • Sie setzen sich mit dem Menschenrecht «Recht auf Arbeit» und mit dem Thema Arbeitsmigration (national und international) auseinander
    • Sie erarbeiten, was 'Verantwortung übernehmen' im geschilderten Beispiel konkret bedeuten könnte.

Geeignet: ab 16 Jahren
Arbeitshilfe von Paul Hell, EZEF/Goethe-Institut

Auszeichnungen

  • Grimme Preis 2010
  • 1. Preis, Eine-Welt-Film-Preis NRW / Fensheworkshop Entwicklungspolitik
  • 1. Preis, Internationaler Wettbewerb des Tel-Aviv International Documentary Film Festivals; 2008
  • 1. Preis, Le Festival International Du Film D'Environnement, Paris 2007
  • 1. Preis, Internationaler Wettbewerb des Festivals Film South Asia in Katmandu, Nepal
  • Bester Dokumentarfilm, Hachenburger Filmfest 2008
  • Bester Dokumentarfilm; Achtung Berlin

Pressestimmen

Wie Verhältnisse systematischer Ausbeutung entstehen, kann man in Shaheen Dill-Riaz faszinierender Dokumentation "Eisenfresser" wie im Lehrbuch studieren. (...)  Riesige Schiffsleiber, die ächzend auseinanderfallen. Rostige Ungetüme, auf denen winzige Arbeiter umherklettern. Solche Bilder hat Dill-Riaz auch gefunden. Aber er schaut genauer hin: Er interessiert sich für die Einzelnen, geht in die Hütten, folgt ihren Wegen. Romantisierung liegt ihm fern. Im Gegenteil legt er die Perfidie eines Systems bloss, dass unter anderem darauf beruht, dass es keine Solidarität zwischen den Arbeitern zulässt.
Dietmar Kammerer | Die Tageszeitung

Es sind spektakuläre Bilder, die Dill-Riaz zeigt. Die Zerlegung eines Ozeanriesen mit blossen Händen ist ein so faszinierender Anblick, dass das Grauen dahinter, das Elend der Arbeiter, zunächst fast in den Hintergrund gerät. Doch je länger er den Männern in ihr Unglück folgt, desto greifbarer macht er es. (...) Dill-Riaz schafft mit EISENFESSER trotz bescheidener finanzieller Mittel ein noch tiefer gehendes, berührenderes Porträt einer unfassbaren Ungerechtigkeit. Es sind Bilder einer menschlichen Tragödie, die sich fern der öffentlichen Aufmerksamkeit in einem bitteren Kreislauf der Perspektivlosigkeit befindet.
Daniel Sander | Der Spiegel

Verkaufspreis: Fr. 40.– für schulischen und kirchlichen Unterricht sowie für Weiterbildungsveranstaltungen. Kirchliche Anlässe, für die nicht öffentlich geworben wird, sind ebenfalls möglich.
Jede andere öffentliche, nicht-gewerbliche Vorführung bedarf einer zusätzlichen Abgeltung von CHF 50.–. Anfragen per Mail an die Fachstelle.

Miete:

  • Für Unterricht und Bildung: wenden Sie sich an die Verleihstelle in Ihrer Nähe (Mediotheken, didaktische Zentren, kirchliche Medienstellen) !
    Eine Aktuelle Liste finden Sie hier.
  • Öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises): Fr. 80.–
    Reservationen bitte nur mit dem untenstehenden Formular.
    Ausserhalb des kirchlichen Rahmens muss zusätzlich die Filmmusik über die SUISA (Tel. 044 485 66 66, www.suisa.ch) entschädigt werden.

Artikelnummer: 52054

 

 Film mieten (öffentliche Vorführung)
 Film kaufen 
Warenkorb aufrufen 

© Filme für eine Welt - Created by medialink 
Filme für eine Welt ist eine Fachstelle der Stiftung Bildung und Entwicklung
Last Update 16.01.2012