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| «Clarissa Ruge und Dobrivoie Kerpenisan ist es mit dem Film gelungen, einen Einblick in das Tragische von Unterdrückung und Mord zu geben. Es wird dort sichtbar, wo die Bildermacher dem Betrachter Zeit geben, zu betrachten und nicht von einer «Attraktion» zur nächsten zu hetzen. Ihre Dokumentation über die Wahrheitskommission in Südafrika schafft es, an einem Beispiel die Tragödie des Landes sichtbar zu machen.» TAZ, 17.10.1998 «Der Film beeindruckt und bewegt vor allem durch die Aussagen der Familie des Mordopfers. Auch die Gesichter der Täter, meist unbewegt, selbst bei der Beschreibung des Mordes, beeindrucken auf ihre Weise. Der Kommentar tritt hinter die Aussagen der Betroffenen zurück, ordnet ein, erläutert. Der gelungene Schnitt des Films unter Einbeziehung historischer Aufnahmen aus der Apartheidzeit verstärkt die Betroffenheit. Der Film setzt keine fundierten Kenntnisse über die Situation in Südafrika voraus. Dennoch ist eine kurze Einführung (Autorenteam: für Schülerinnen und Schüler) sinnvoll. Ansonsten spricht der Film eine klare Sprache, die Sprache der Opfer, die darauf hoffen, dass Verbrechen beim Namen genannt und Versöhnung möglich wird. ‚Die Täter müssen um Verzeihung bitten', sagt Erzbischof Tutu im Film. Darauf hat allerdings die Familie Siphiwos vergeblich gewartet.» |
| Die Farbe der Wahrheit Südafrikas Wahrheits- und Versöhnungskommission auf der Suche nach Gerechtigkeit Dokumentarfilm Sprachen: Deutsch, Französisch; Untertitel: Italienisch Auszeichnung: Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2000 |